Das Team von „diesseits“

  • Maria Pirch, verheiratet, 2 Kinder, Gemeindereferentin in der Pfarre Franziska von Aachen und hauptamtliche Projektleiterin „diesseits“
  • Jasmin Brammen
    „In Zeiten von Verlust und Trauer ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass Kinder ihren Emotionen Raum und Zeit geben können und dies in einem für sie passenden Rahmen. Ich engagiere mich bei diesseits, weil ich den Kindern dabei gerne zur Seite stehen und ihnen zeigen möchte, dass sie neben Freunden und Familie auch bei uns einen Ansprechpartner finden und sich mit Gleichgesinnten austauschen können.“
  • Ann-Kristin Hüschen
    „Als Kind früh Erfahrungen mit Verlust zu machen ist in vielerlei Hinsicht ähnlich, in vielerlei Hinsicht aber auch anders als im Erwachsenenalter. Bewältigungsstrategien und die Folgen für das weitere Leben sind individuell ganz unterschiedlich, doch im Gespräch, im Spiel und in kreativen Aktivitäten mit Gleichaltrigen, denen ähnliches widerfahren ist, können Kinder realisieren, dass man sich gegenseitig verstehen und stärken kann. Mir ist wichtig, diese Impulse an die Kinder in unserer Trauergruppe zu vermitteln.“
  • Judith Plettenberg, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Klinikum Aachen:
    „Ich engagiere mich für das Kinder- und Jugendtrauerprojekt, weil ich durch meinen behinderten Bruder im Familien- und Bekanntenkreis feststellen kann, wie früh Trauer anfängt und wie unterschiedlich die Menschen trauern. Ich denke, dass es gerade für Kinder und Jugendliche wichtig ist, dass sie dafür einen geschützten Raum finden.“
  • Marion Heyne, Kinderärztin
    „In unserer Kultur wird der Umgang mit Trauer nur selten thematisiert. Betroffenen fällt es oftmals sehr schwer, über ihre Gefühle zu sprechen. Hinzukommt, dass Kinder ihre Trauer anders zeigen als Erwachsene. Ich möchte die Kinder bei der Auseinandersetzung mit ihrer Trauer unterstützen.“
  • Ines Weidenhaupt
    „Im Alltag finden Kinder oft keinen Rückzugsort, um ihren Gedanken und Gefühlen der Trauer Raum zu geben. Umso wichtiger ist es, Kindern diesen Raum zu geben und durch den Austausch mit anderen Betroffenen zu zeigen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Ich möchte den Kindern in Zeiten der Trauer ein guter Zuhörer und Wegbegleiter sein, so dass sie wieder neuen Lebensmut und Zuversicht schöpfen können.“

  

Mein Name ist Lea. Ich bin ein Labrador Retriever und komme gerne mit Judith zur Kindertrauergruppe, denn ich mag es sehr gestreichelt zu werden. Während der Gruppenstunde liege ich ganz lieb auf meiner Decke und warte darauf, ob jemand von mir getröstet werden möchte. Das kann ich richtig gut!