Das Team von „diesseits“

  • Maria Pirch, verheiratet, 2 Kinder, Gemeindereferentin in der Pfarre Franziska von Aachen und hauptamtliche Projektleiterin „diesseits“
  • Johanna Schophaus, Mutter von zwei Töchtern, Kindheitspädagogin B.A. und Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleiterin:
    „Sowohl in meiner beruflichen Laufbahn als auch im persönlichen Kontext habe ich die Erfahrung gemacht, dass es für die Erwachsenen oftmals schwierig ist, in ihrer eigenen Trauer zusätzlich noch die Trauer der Kinder mit aufzufangen, wenn ein Todesfall in der Familie eintritt. Aus diesem Grund finde ich es wichtig, den Kindern die Möglichkeit zu geben, in einem geschützten Rahmen über ihre Trauer zu sprechen und zu erfahren, dass sie nicht alleine sind in dieser Situation.“
  • Judith Plettenberg, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin im Klinikum Aachen:
    „Ich engagiere mich für das Kinder- und Jugendtrauerprojekt, weil ich durch meinen behinderten Bruder im Familien- und Bekanntenkreis feststellen kann, wie früh Trauer anfängt und wie unterschiedlich die Menschen trauern. Ich denke, dass es gerade für Kinder und Jugendliche wichtig ist, dass sie dafür einen geschützten Raum finden.“

 

  • Ines Ronkartz
    “In Zeiten von familiären Schicksalsschlägen versuchen Kinder oft für ihren verbliebenen Elternteil, kleinere Geschwister oder beim Tod von Großeltern für ihre Eltern stark zu sein. Ihnen fehlen oftmals Gleichgesinnte, die ihre Situation in der Schule oder Freundeskreis richtig einschätzen können und mit denen sie sich austauschen können. Ich engagiere mich bei diesseits da hier Kinder mit ähnlichen Schicksal zusammen kommen und erfahren, dass sie nicht alleine sind! Hier erhalten sie in einem geschützten Rahmen Raum zum Austausch und können sich ganz auf sich selbst konzentrieren.”
  • Ines Weidenhaupt
    „Im Alltag finden Kinder oft keinen Rückzugsort, um ihren Gedanken und Gefühlen der Trauer Raum zu geben. Umso wichtiger ist es, Kindern diesen Raum zu geben und durch den Austausch mit anderen Betroffenen zu zeigen, dass sie mit ihrer Trauer nicht alleine sind. Ich möchte den Kindern in Zeiten der Trauer ein guter Zuhörer und Wegbegleiter sein, so dass sie wieder neuen Lebensmut und Zuversicht schöpfen können.“

  

Mein Name ist Lea. Ich bin ein Labrador Retriever und komme gerne mit Judith zur Kindertrauergruppe, denn ich mag es sehr gestreichelt zu werden. Während der Gruppenstunde liege ich ganz lieb auf meiner Decke und warte darauf, ob jemand von mir getröstet werden möchte. Das kann ich richtig gut!